Freitag, 25. September 2009

Dollarverfall – die Folgen

Falls der US-Dollar – wie ich annehme – demnächst seinen Status als Welt-Reservewährung verlieren sollte, hätte das gravierende Auswirkungen auf die planetare Wirtschaft:

Als Erstes verliert der Dollar (gegenüber anderen Währungen) gewaltig an Wert; meine Quellen gehen von 50%+ aus. Dementsprechend verteuern sich Importe – insbesondere Öl und Gas – für die US-Amerikaner um 100%+, was die Wirtschaft lahmlegt. Firmenpleiten und Arbeitslosenrate erreichen Rekordwerte. Steuereinnahmen sinken entsprechend, das Staatsdefizit steigt in ungeahnte Höhen. Der Durchschnitts-Amerikaner lernt die Armutsgrenze aus nächster Nähe kennen. Wird er sich das gefallen lassen?

Die größten Exportnationen China, Japan, Deutschland, ... leiden entsprechend. Nix ist mit „die Krise ist überwunden“ - sie fängt erst richtig an, und das ist die „Mutter aller Krisen“. Die Finanz-“Industrie“ bricht erneut zusammen, diesmal allerdings endgültig. (Was kommt danach?)

Das heißt: Auch hier in Euroland steigen die Energiepreise in ungeahnte Höhen , würgen die Wirtschaft ab und treiben den Durchschnittsbürger in Richtung Prekariat. Die Börse bärt gewaltig.


Die einzig mögliche Lösung scheint mir zu sein: Die BRIC- Staaten plus EU (ausdrücklich die USA aussnehmend) machen einen Deal (Bretton Woods 2.0, sozusagen), und retten damit die Welt. Das wird natürlich nicht passieren, also ist die gesamte Weltwirtschaft demnächst am A...


Wir – als notorische „Berufspessimisten“ - agieren wie folgt:
Das Aktiendepot wird auf 100% Cash umgestellt;
Ein gewisser Bargeldbestand wird aufgebaut;
Gold und Silber zu erwerben ist eine Option, allerdings nicht unter staatlicher Aufsicht (Meldepflicht der Banken!) Auch hierzulande besteht theoretisch die Möglichkeit, privaten Goldbesitz gesetzlich zu verbieten.


BITTE BEACHTEN: Die vorstehenden Ausführungen sind keinesfalls als Investment-Empfehlungen zu verstehen: für solche konsultieren Sie bitte den lokalen Bankberater :-))
 

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